Archiv der Kategorie: Buchbesprechungen

Stimmen zur Dissertation “Die Bauten des Stauferkaisers Friedrichs II. – Monumente des Heiligen Römischen Reiches”

Auszüge aus einer Druckempfehlung von Herrn Professor Dr. Cord Meckseper, ehemaliger Inhaber des Lehrstuhls für Bau- und Kunstgeschichte an der Universität Hannover:

“…Zu den Bauten Friedrichs II. liegt inzwischen eine sehr umfangreiche Literatur vor, in der die Bauten nicht zuletzt immer wieder unter spekulativen, wenn nicht gar esoterischen Gesichtspunkten auf einen symbolischen Bedeutungsgehalt hin behandelt werden…”Bewiesen” werden entsprechende Lösungen durchwegs aufgrund “passend” ausgewählter Argumente.

Hier setzt nun die kunsthistorische Dissertation von Frau Dr. Wagner an, indem sie feststellt, dass die Bauten Friedrichs II. “unter ikonographischen und ikonologischen Aspekten bisher nie wirklich konsequent in ihrer Komplexität erforscht” wurden, und sich erfolgreich der Behebung dieses Mangel stellt.

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Literatur zu den Bauten des Stauferkaisers Friedrichs II.

Literaturverzeichnis mit Verzeichnis der abgekürzt zitierten Literatur

Abulafia, David, Frederick II. – A medieval Emperor, London 1988.

Agnello, Giuseppe, L’Architettura sveva in Sicilia, Roma 1935.

AGNELLO, Castelli svevi

Albrecht, Uwe, Von der Burg zum Schloß, Worms 1986.

Andrae, Bernhard, Römische Malerei, in: Kraus, Theodor (Hg.), Das römische Weltreich, Propyläen Kunstgeschichte, Berlin 1990, S.201–204.

Antonow, Alexander, Castel del Monte – Ein spätstaufisches Kunst– und Staatsbauwerk, in: Kozok, Maike (Hg.), Architektur Struktur Symbol. Streifzüge durch die Architekturgeschichte von der Antike bis zur Gegenwart, Festschrift für Cord Meckseper zum 65. Geburtstag, Petersberg 1999, S. 211–238.

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Forschungsgeschichte zu den Bauten des Stauferkaisers Friedrichs II. bis zum Jahr 2003

Forschungsgeschichte mit kritischen Anmerkungen

Dass die Bauwerke Friedrichs II. bereits kurze Zeit nach ihrer Entstehung einer schriftlichen Erwähnung für würdig befunden wurden, zeigt sich besonders deutlich an den Quellen zum Brückentor von Capua. Es wurde von Andreas von Ungarn beschrieben und fand Eingang in die „Gesta Romanorum“.[1] Aufgrund des großen dokumentarischen Wertes solcher Äußerungen werden diese in den entsprechenden Kapiteln ausführlich behandelt. Wichtig für den Bekanntheitsgrad friderizianischer Baukunst war auch deren Nennung in mittelalterlichen „Reiseführern“ wie den „Mirabilia Urbis Romae“. Über die Jahrhunderte hinweg wurden die Bauten und der Zustand, in dem sie sich befanden, in Reiseberichten erwähnt und manchmal auch ausführlicher beschrieben, so etwa Lucera. In Italien äußerten sich bereits seit dem frühen neunzehnten Jahrhundert Autoren – meist im Zusammenhang der Darstellung lokaler Historie – zu den Bauten.[2]

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